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Testament Arten (Testamentarten)

Das Testament verfassen

Die Testament Arten (Testamentarten)

Den Letzten Willen zu Papier zu bringen und den Nachlass schon zu Lebzeiten über ein Testament zu regeln, ist auf mehreren Wegen möglich. Entscheidend ist, dass die Vorschriften beachtet werden, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt oder das Testament möglicherweise nicht anerkannt wird. Die gängigste und wohl am häufigsten genutzte Variante ist das handschriftliche bzw. privatschriftliche Testament, das von einer einzelnen Person oder von Ehe- und Lebenspartnern gemeinschaftlich eigenhändig aufgesetzt wird. Daneben besteht die Option, das Testament öffentlich oder notariell zu verfassen bzw. verfassen zu lassen.

Handschriftliches Testament und privatschriftliches Testament

Dass handschriftliche Testamente nach wie vor überwiegen, dürfte in erster Linie daran liegen, dass es die kostengünstigste und für den Erblasser einfachste Methode darstellt, den Letzten Willen zu formulieren. Dazu bedarf es nur eines Stifts und eines Blatt Papiers. Denn das Testament, das vom Erblasser verwahrt wird, muss eigenhändig niedergeschrieben und unterschrieben werden. Bei dieser Variante ist es später jederzeit möglich, Passagen zu streichen, zu ergänzen oder das Testament über die Jahre hinweg immer wieder zu verändern.

Testament Voraussetzungen: Der Erblasser muss volljährig sein

Wichtig ist, dass weder eine (Blinden-)Schreibmaschine noch ein PC genutzt werden. Diesbezüglich gibt es keinerlei Ausnahmen, um später notfalls über eine Handschriftenanalyse die Echtheit des Testaments bestätigen lassen zu können. Das handschriftliche Testament kann übrigens auch gemeinschaftlich – von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartner – verfasst werden. Weitere Voraussetzungen: Die Personen müssen volljährig und des Lesens mächtig sein. Das ist zum Beispiel nicht der Fall, wenn jemand nur sehr schlecht sehen kann. Das Testament würde dann nicht anerkannt.

Öffentliches Testament und notarielles Testament

Um juristisch auf Nummer sicher zu gehen, bietet es sich an, die Hilfe eines Notars in Anspruch zu nehmen. Zum einen besteht die Möglichkeit, dem Notar das Testament bzw. ein Schriftstück mit dem Letzten Willen zu übergeben oder ihm den Letzten Willen mündlich mitzuteilen, damit er später vom Notar schriftlich fixiert wird. Aufgabe des Notars ist es, das Testament zu beglaubigen und die entsprechende Niederschrift vom Erblasser bestätigen zu lassen. Zum anderen kann der Erblasser sich von einem Notar beraten und bei der gesetzeskonformen Formulierung des Testaments helfen lassen. Damit ist gewährleistet, dass der Letzte Wille korrekt festgehalten wird. Zudem prüft der Notar, ob der Erblasser testierfähig ist. Sollte das Testament später doch angefochten werden, ist der Notar gleichsam Zeuge für die Echtheit des Testaments und die Testierfähigkeit des Verstorbenen. Die Kosten für ein solches notarielles Testament, das amtlich verwahrt wird, richten sich nach dem Vermögen, das vererbt werden soll.

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