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Was ist der Pflichtteil und Pflichtteilsanspruch

Pflichtteil und Pflichtteilsanspruch

Was ist der Pflichtteil der und Pflichtteilsanspruch

Mit dem Pflichtteil hält der Gesetzgeber seine schützende Hand über die engsten Angehörigen eines Verstorbenen. Sollten sie im Testament übergangen oder ausdrücklich enterbt worden sein, steht ihnen über den Pflichtteil dennoch ein Teil des Nachlasses zu. Damit kann der Vater dem Sohn zwar androhen und auch schriftlich fixieren, dass er enterbt wird. Verhindern, dass der ungezogene Sprössling dennoch die Hand aufhält, kann er jedoch nicht. Damit wird auf der einen Seite die Testierfreiheit des Erblassers beschnitten, auf der anderen Seite aber auch dafür gesorgt, dass die Angehörigen nicht aus einer Laune heraus oder willkürlich ins Abseits gestellt werden.

Nichterwähnung und Enterbung -
so entsteht der Pflichtteilsanspruch

Wie bereits erwähnt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit ein Pflichtteilsanspruch entsteht. Das sind in erster Linie die Enterbung durch den Erblasser und die Nichterwähnung im Testament. Als dritte Option kann der Erblasser von sich darauf hinweisen, dass der Sohn oder die Tochter nur ein Anrecht auf den Pflichtteil hat. Dieser Wunsch muss dann auch so im Testament formuliert werden. Zum Beispiel: „Mein Sohn Peter erhält nur den Pflichtteil, weil er sich ständig mit mir gestritten hat.“ Geht es darum, eine Person zu enterben, ist ebenfalls eine eindeutige Formulierung erforderlich: „Meine Tochter Petra wird enterbt, weil sie sich von ihrem Mann getrennt hat.“ Welcher Grund genannt wird, ist natürlich individuell völlig unterschiedlich.

Schutz der angehörigen Pflichtteilsberechtigten durch den Gesetzgeber

Eingefordert werden kann der Pflichtteil immer erst dann, wenn der Erblasser verstorben ist. Nur weil vorher mit Enterbung gedroht wurde, besteht kein Recht, schon zu Lebzeiten des Erblassers auf den Pflichtteil zu pochen. Erst einmal muss feststehen, dass man tatsächlich „übergangen“ wurde. Der Anspruch auf den Pflichtteil ergibt sich somit, wenn im Testament oder in einem Erbvertrag angeordnet wird, dass ein Angehöriger enterbt wird, oder aber die Person gar nicht erst als Erbe eingesetzt wird. Das betrifft allerdings nur die engsten Verwandten. Heißt: Pflichtteilsberechtigt sind lediglich die eigenen Kinder und deren Abkömmlinge, also Enkel, Urenkel usw., die Eltern (wenn der Erblasser keine Kinder hatte), der Ehegatte und eingetragene Lebenspartner. Auch hier gelten die Regeln der gesetzlichen Erbfolge, wonach das Pflichtteilsrecht weiter entfernter Verwandter durch das eines nahen Verwandten ausgeschlossen wird.

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