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Was ist ein Fachanwalt für Erbrecht?

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Was ist ein Fachanwalt für Erbrecht?

Rein theoretisch sollte jeder Anwalt seine Mandanten zum Erbrecht beraten können, zumindest zu den grundlegenden Themen. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, bei Erbrechtsfragen einen Fachanwalt zu konsultieren. Denn es sind nicht einfach nur vier Buchstaben, die den Unterschied ausmachen, sondern vielmehr eine profunde Zusatzausbildung und damit das nötige Detailwissen, das einen Fachanwalt für Erbrecht auszeichnet.

Nicht jeder Anwalt ist Fachanwalt

Wichtig zu wissen: Nicht jeder Anwalt darf sich Fachanwalt nennen. Die grundlegende Ausbildung mit Studium, erstem Staatsexamen, Referendarzeit und zweitem Staatsexamen verläuft noch weitgehend in den gleichen Bahnen. Danach folgt die Entscheidung, wohin die berufliche Reise gehen soll. Wer sich für den Anwaltsberuf entscheidet, spezialisiert sich in der Regel auf ein oder mehrere Gebiete – alleine schon deshalb, weil das Thema Recht viel zu komplex ist, als dass man in allen Bereichen ausreichend bewandert sein könnte.

Sich ausschließlich dem Erbrecht zu widmen, reicht allerdings noch nicht aus, den Titel Fachanwalt führen zu dürfen. Diese Bezeichnung muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes verdienen. Vergeben wird der Titel von der zuständigen Rechtsanwaltskammer, wenn eine dreistufige Fachanwaltsausbildung absolviert wurde. Sie umfasst einen Lehrgang mit bis zu 120 Stunden, den Nachweis, bereits bis zu 120 Erbrechtsfälle bearbeitet zu haben, und eine mündliche Prüfung. Danach sind jährliche Fortbildungen Pflicht, um dauerhaft als Fachanwalt firmieren zu dürfen.

Das muss ein Fachanwalt für Erbrecht können

Die exakten Vorgaben, die ein Fachanwalt für Erbrecht erfüllen müssen, gehen aus der Fachanwaltsordnung (FAO) Paragraf 14f „nachzuweisende besondere Kenntnisse im Erbrecht“ hervor:

„Für das Fachgebiet Erbrecht sind besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:
  1. materielles Erbrecht unter Einschluss erbrechtlicher Bezüge zum Schuld-, Familien-, Gesellschafts-, Stiftungs- und Sozialrecht,
  2. internationales Privatrecht im Erbrecht,
  3. vorweggenommene Erbfolge, Vertrags- und Testamentsgestaltung,
  4. Testamentsvollstreckung, Nachlassverwaltung, Nachlassinsolvenz und Nachlasspflegschaft,
  5. steuerrechtliche Bezüge zum Erbrecht,
  6. Besonderheiten der Verfahrens- und Prozessführung.“

Tipp: Beauftragen Sie stets einen Fachanwalt

Sich bei Fragen rund ums Testament, eine Erbschaft oder Ärger mit anderen Erben an einen Fachanwalt für Erbrecht zu wenden, hat entscheidende Vorteile: Man spricht mit einem Experten, der fachlich auf dem neuesten Stand ist, sich nicht erst in das Thema einarbeiten muss und – was vielen Verbrauchern am wichtigsten ist – die nötige Erfahrung hat. Gerade im Erbrecht sind Streitigkeiten an der Tagesordnung. Da kann schon die Entscheidung für einen Fachanwalt den Unterschied ausmachen zwischen Recht haben und Recht bekommen.



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